Fehlerquellen ausgeschaltet

Fehlerquellen ausgeschaltet

Das Ergebnis einer Urinuntersuchung wird von vielen äußeren Faktoren beeinflusst, zum Beispiel:

  • Urinsammelmethode
  • Aufbewahrung der Probe
  • Volumen des zentrifugierten Harns
  • Zentrifugationsgeschwindigkeit und – dauer
  • Volumen des Urins, in dem das Sediment resuspendiert wird, und die Gründlichkeit der Vermischung
  • Die Größe des auf den Objektträger aufgebrachten Tropfens
  • Unterschiedliche Methoden des Anfärbens
  • Erfahrung der untersuchenden Person

Es ist daher wichtig, nach einer standardisierten Methode vorzugehen, um Ergebnisschwankungen zu minimieren.

Falls eine Untersuchung nicht innerhalb von 30 Minuten nach der Probengewinnung durchgeführt werden kann, sollte die Probe gekühlt werden. Vor der Analyse muss diese auf Raumtemperatur angewärmt werden.

Saubere Sammelbehälter sind obligat. Reinigungsmittelrückstände können die Probe verändern.

Urinproben sofort eindeutig kennzeichnen.

Untersuchungsergebnisse sofort dokumentieren.

Bei zweifelhaften Ergebnissen sollte die Untersuchung wiederholt werden.

Je häufiger Harnanalysen in der Praxis durchgeführt werden, desto sicherer und zuverlässiger werden die Ergebnisse!

AWB-2142148100