Einleitung

Einleitung

Die Untersuchung einer Urinprobe kann wertvolle Hinweise auf das Vorliegen verschiedener Erkrankungen bei Hunden und Katzen liefern:

Nierenerkrankungen, Harnwegsinfektionen, Stoffwechselerkrankungen (zum Beispiel: Diabetes mellitus), Infektionskrankheiten (zum Beispiel: Babesiose), Harnsteine, Tumorerkrankungen

Urinuntersuchungen finden Einsatz

  • beim Vorliegen von Erkrankungen zur Diagnosefindung
  • im Rahmen allgemeiner Gesundheitschecks (zum Beispiel bei älteren Patienten als Geriatrieprofil)
  • als Kontrolluntersuchungen, so genanntes „Monitoring“, während einer Therapie (zum Beispiel: Untersuchung auf Glucose und Ketonkörper bei
  • Diabetikern oder Untersuchung auf Kristalle bei Verfütterung einer Harnstein auflösenden Diät).

In Laboruntersuchungen kompetente tiermedizinische Fachangestellte sind daher in der Tierarztpraxis unersetzlich!

Während die Untersuchung einer Urinprobe mittels Harnteststreifen oder Refraktometer noch recht einfach ist, können die unterschiedlichen Strukturen eines Harnsediments unter dem Mikroskop durchaus für Verwirrung sorgen. Hier sind nicht nur theoretische Kenntnisse und eine entsprechende Laboreinrichtung erforderlich, sondern insbesondere regelmäßiges und häufiges „Training“!

Dieses Fernkolleg soll die Grundlagen zur Untersuchung einer Urinprobe vermitteln und die Lust wecken, dies im Praxisalltag vermehrt einzusetzen!

AWB-2142148100