Anatomie des Nierenbeckens

Nierenbecken

Der erste Abschnitt der harnableitenden Wege ist das Nierenbecken (Pelvis renalis; Abb. 3, Abb. 4 u. Abb. 5, Nb). Dieses ist in eine große Bucht des Nierengewebes eingebaut.

Das Nierenbecken ist weitgehend ausgefüllt von der Nierenpapille (Abb. 3, Abb. 4 u. Abb. 5, Np), auf deren Spitze die Sammelrohre münden (Ductus papillares). Seitlich der Papille sind bis zu 8-10 Schleimhautbuchten (Abb. 5/Nbb) angefügt, die sich tief in das Nierengewebe erstrecken. Das Nierenbecken verjüngt sich nach medial trichterförmig und geht schließlich ohne erkennbare Grenze in den Harnleiter (Abb. 1/Hl) über.

Durch die glatte Muskulatur in der Wand des Nierenbeckens ist dieses in der Lage den Harn in den Harnleiter zu treiben. Diese peristaltischen Wellen, die von einem Schrittmacher im Nierenbecken ausgehen, setzen sich auf den Harnleiter fort.

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