Einleitung

Mehr als die Hälfte aller Hunde und Katzen, die älter als 2 Jahre sind, leiden an Zahnerkrankungen, bei alten Tieren sind bis zu 80 % erkrankt.

Die Tierzahnheilkunde hat daher in der Kleintierpraxis einen hohen Stellenwert. Viele Praxen haben bereits erkannt, dass den meisten Tierbesitzern die Bedeutung eines gesunden Gebisses für das Wohlbefinden ihres Tieres bewusst ist und haben sich auf diesem Gebiet Spezialwissen angeeignet.

Häufig ist eine Erkrankung der Zähne beim Tier nicht sofort offensichtlich. Daher werden manche Tierbesitzer erst aufmerksam, wenn die Tiere Maulgeruch oder Schwierigkeiten beim Fressen haben, die Nahrungsaufnahme völlig einstellen, oder blutig verfärbter Speichel aus der Maulhöhle tropft. In der Regel ist zu diesem Zeitpunkt die Erkrankung weit fortgeschritten.

Ein/e engagierte/r tiermedizinische/r Fachangestellte/r kann gerade auf dem Gebiet der Zahngesundheit sehr viel Aufklärungsarbeit bei den Tierbesitzern leisten.

Bei entsprechender Ausbildung ist die Tierzahnheilkunde auch ein Aufgabenbereich, in dem die/der tiermedizinische Fachangestellte im Team mit der Tierärztin / dem Tierarzt viele praktische Tätigkeiten eigenständig durchführen kann.

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