Glossar

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Antigen: Antigene sind (generell) körperfremde Stoffe, meist Proteine, zum Beispiel Bestandteile von Bakterien, die vom Immunsystem als „fremd“ erkannt werden und eine entsprechende Abwehrreaktion, nämlich die Bildung von spezifischen Antikörpern verursachen.

Antikörper: binden sich spezifisch an entsprechende Antigene zu Antigen- / Antikörperkomplexen. Sie dienen der Abwehr körperfremder Stoffe, insbesondere von Krankheitserregern. Sie werden im Immunsystem von den Leukozyten gebildet.

Arthropoden: Stamm im Tierreich, „Gliederfüßer“ . Dazu gehören Insekten und Spinnentiere.

Autochthon: kann mit „einheimisch“ übersetzt werden. In Bezug auf Infektionskrankheiten, werden damit Erkrankungen charakterisiert, bei denen die Infektion am Ort des Auftretens erfolgt ist und nicht durch einen Auslandsaufenthalt eingeschleppt wurde.

Buffy Coat: Grenzschicht zwischen roten Blutkörperchen und Blutplasma im Blutröhrchen nach der Zentrifugation von EDTA – Blut (bzw. allgemein von Blut mit Zusatz eines Gerinnungshemmers). Diese Schicht besteht hauptsächlich aus weißen Blutkörperchen und Blutplättchen.

Cytobrushes: Kleine Spezialbürsten zur Entnahme von äußeren Gewebeproben durch Abstrich.

Emerging Disease: Erkrankungen, die plötzlich auftauchen und sich wahrscheinlich schnell ausbreiten.

Generationszyklus von Bakterien: Zeit, in der sich die Anzahl der Bakterien verdoppelt.

Intrauterine Übertragung: Übertragung - meist eines Krankheitserregers – von der Mutter auf den Fetus in der Gebärmutter.

Pathogenität: Potenz, Fähigkeit eines Erregers, eine Erkrankung auslösen zu können.

Serologische Untersuchung: Untersuchung auf Antikörper im Blutserum

Zoonose: Infektion, die sowohl bei Tieren als auch bei Menschen zu Erkrankungen führen kann.

Zytoplasma: Inhalt einer Zelle.

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