Schadwirkung/Erkennung von Läusen/Gegenmaßnahmen

Schadwirkung/Erkennung von Läusen/Gegenmaßnahmen

Schadwirkung

Da Läuse häufig mit ihrem außerordentlich dünnen Saugrüsselrohr Nahrung (Blut) aufnehmen und dabei jedes Mal an einer anderen Stelle zustechen und saugen, verursachen sie bei befallenen Tieren an zahlreichen Stellen starken Juckreiz. Durch das Kratzen der Tiere kommt es oft zu starken Hautverletzungen, die zu ekzemartigen Veränderungen führen können. Ruhelosigkeit, Nervosität, Störungen in der Nahrungsaufnahme sind neben schlechtem Allgemeinbefinden, auch durch den Blutentzug, einige der Folgen. Starker Befall kann die Entwicklung von Jungtieren beeinträchtigen.

  • starker Juckreiz durch das Blutsaugen, jeder Einstich befindet sich an einer anderen Körperstelle
  • Hautverletzungen durch Kratzen, dadurch sekundäre bakterielle Infektionen, Haarverlust (Alopezie), Hautnekrosen
  • schlechtes Allgemeinbefinden, dadurch Fressunlust, Abmagerung, Anämie

Erkennen von Läusen

  • Hund auffällig unruhig
  • Veränderungen (Rötungen) auf der Haut
  • Parasiten auf der Haut, Eiablage am Haar (Nissen)
  • Unterscheidung von Haarlingen: schmaler, spitz zulaufender Kopf, kräftige Beine mit Klauen

Gegenmaßnahmen

Es gibt keine gegen Läusebefall zugelassenen Tierarzneimittel. In der Regel werden die gegen Haarlingsbefall zugelassenen Präparate eingesetzt.
Zur Therapie sollten vorzugsweise Sprüh-, Wasch- oder Spot-on Präparate mit einem Kontaktinsektizid (z.B. Imidacloprid) benutzt werden. Bei Insektiziden mit lang anhaltender Wirkung genügt eine Behandlung, da Larven, die nach der Behandlung schlüpfen, durch die im Haar verbliebenen Wirkstoffteile abgetötet werden (Residualeffekt). Ansonsten müssen die Maßnahmen nach 2 Wochen wiederholt werden.

AWB-2142148100