Der Entwicklungszyklus

Der Entwicklungszyklus

Die nur 1,5 bis 3 mm großen weiblichen Läuse legen ihre Eier (Nissen) im Haarkleid ihrer Wirtstiere ab. Das Festheften der Eier an die Haare erfolgt bei allen Läusearten durch das Weibchen, das vor dem Absetzen des Eies eine halbflüssige, schnell erstarrende Kittmasse aus dem Hinterende auspresst. In diese wird anschließend das Ei hineingedrückt. Dieses Prinzip führt zu einer festen Verankerung. Dadurch lassen sich die Eier auch kaum herauskämmen.

Läuse sind Insekten mit einer unvollständigen Metamorphose. Dies bedeutet, dass es in ihrem Entwicklungszyklus kein Puppenstadium gibt. Alle Entwicklungsstadien befinden sich auf dem Tier. Aus dem Ei schlüpft eine Larve, die der adulten Laus schon sehr ähnlich sieht und, die sich nach drei Häutungen zur fertigen, geschlechtsreifen Laus umwandelt. Da auch die Larve Blut saugt, besteht bereits hier die Gefahr von Krankheitsübertragungen.

Lebenslauf der Laus

AWB-2142148100