Schadwirkung/Erkennung von Haarlingen/Gegenmaßnahmen

Schadwirkung/Erkennung von Haarlingen/Gegenmaßnahmen

Die Schadwirkung

Die sehr beweglichen Haarlinge beunruhigen ihre Wirte durch ihr dauerndes Umherkriechen. Bei starkem Befall kommt es zu krustösen Ekzemen und zu Haarausfall. Sekundärinfektionen komplizieren den Krankheitsverlauf.

  • Haustiere sind beunruhigt, dadurch Stress, gestörtes Allgemeinbefinden
  • Bei starkem Befall: Ekzeme, Haarausfall, Sekundärinfektionen

Erkennen von Haarlingen

  • Hund und Katze auffällig unruhig
  • Veränderungen (Rötungen) auf der Haut
  • Parasiten auf der Haut Eiablage am Haar (Nissen)
  • Unterscheidung von Läusen: breiter Kopf, dünne Beinchen

Gegenmaßnahmen

Bei Befallssymptomen oder bei dem Entdecken der kleinen, gelben Parasiten durch intensives Auskämmen auf dunklem Untergrund, müssen Sofortmaßnahmen ergriffen werden.
Als Therapie gibt es die Möglichkeit der äußerlichen Behandlung mit Kontaktinsektiziden durch Sprüh-, Wasch- oder Spot-on Präparate oder Halsbänder. Eventuell muss die Behandlung - wie bei einem Läusebefall - zwei Wochen später wiederholt werden.

Zugelassen zur Behandlung des Haarlingsbefalls sind z.B. Imidacloprid (Advantage®)- und Fipronil (Frontline®)-haltige Präparate sowie Selamectin.

AWB-2142148100