Ein wachsendes Problem

Ein wachsendes Problem

Flöhe haben sich im Laufe der Zeit mehr oder weniger an bestimmte Tierarten angepasst, auf denen sie ihre parasitische Lebensweise aufrechterhalten können.
Das Verhältnis zwischen Parasit (Floh) und Wirt (z. Beispiel Hund oder Katze) ist in der Natur so aufeinander abgestimmt und bildet ein Gleichgewicht. Natürliche Regulative für die Vermehrungsraten sind zum Beispiel die Temperaturschwankungen zwischen Sommer und Winter, Fortpflanzungszyklen der Wirtstiere und andere Parameter.
Heute wird jedoch oft beklagt, dass Flöhe bei Hunden, Katzen und anderen Haustieren überhand nehmen. Diese nicht selten invasionsartige Ausbreitung in Wohnungen und Zwingern ist letztlich auf die Störung des natürlichen Gleichgewichtes zurückzuführen und hat mehrere Ursachen:

Zentralbeheizte, mit Teppichboden ausgelegte Räume bieten den Flöhen das ganze Jahr über ideale Lebensbedingungen. Außerdem werden Wohnungshunde und –Katzen immer beliebter. Flöhe finden somit immer leichter neue Wirtstiere. Ebenso existiert dieses Problem in Zuchten und Zwingern. Begünstigt wird die Ausbreitung der Flöhe auch dadurch, dass:

  • das Ungeziefer nicht rechtzeitig entdeckt wird
  • das Problem nicht ernst genug genommen wird
  • erste Anzeichen am Verhalten des Tieres (z .Beispiel gelegentliches Kratzen) ignoriert werden
  • zumeist nur das Tier behandelt wird, die notwendige Umgebungsbehandlung jedoch nicht durchgeführt wird.

 

AWB-2142148100