Sich fortpflanzen

Schuppenkriechtiere

Dornschwanzagame, Uromastyx acanthinura und Königspython, Python regius.

Überlegungen zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Säuger und Reptil – sich fortpflanzen.

  • Die Brutfürsorge kann bis zum Nestbau und Bebrüten gehen (Alligator, Pythons)  und die Alligatormutter schliesslich begleitet die Schlüpflinge ins Wasser. Das Nützen dann durchaus auch Wasserschildkrötenschlüpflinge und profitieren von der Beisshemmung der Alligatormutter.

  • Bei einigen Echsenarten ist die Parthenogenese (Jungfernzeugung) bekannt: Es gibt nur weibliche Individuen, die sich ohne Männchen, also durch Klonen vermehren. Gefahr: Verlust der Individualität und Variabilität und der Überlebensfähigkeit bei Umweltänderungen.

  • Bei manchen Arten wird die Eiablage verzögert und die Jungen lebend geboren (Ovoviviparie, Viviparie). Die heimische Bergeidechse legt in Griechenland Eier, in Nord und Mitteleuropa ist sie lebendgebärend. Die meisten Vipern sind lebendgebärend. Alle Schildkröten und Krokodile legen Eier.

  • GSD, ESD,TSD (genetic, environmental und temperature dependent sex determination): Das Geschlecht wird bei allen Schlangen und den meisten Echsen genetisch festgelegt (GSD). Das ist bei den meisten Schildkröten und allen Krokodilen nicht der Fall. Dort bestimmen Umweltbedingungen und Bruttemperatur das Geschlecht der Schlüpflinge (ESD, TSD).
AWB-2142148100