Kaninchenschnupfen

Kaninchenschnupfen

Es handelt sich um eine ansteckende Infektion der Atemwege, die durch verschiedene, häufig behandlungsresistente Bakterien verursacht wird.

Klinische Symptome:
Typischster Befund ist eitriger Nasenausfluss, der die Nasenöffnungen vollständig verkleben und damit die Atmung erheblich erschweren kann. Als Komplikationen können Verlegungen des Tränennasenkanals und damit eitrige Konjunktivitiden, Bronchopneumonien, Mittelohrentzündungen mit Gleichgewichtsverlust und als Folge der Erregerausbreitung über das Blut Abszesse in der Unterhaut, Organen und Knochen auftreten.

Therapie und Prophylaxe:
Eine Therapie mit Antibiotika führt häufig nur zu einer vorübergehenden, scheinbaren „Heilung“. Rezidive sind häufig.
Da es sich auch um eine Faktorenerkrankung handelt, sollten prädisponierende Faktoren (z.B. Überbelegung, Stallwechsel, Witterung, Sekundärinfektionen) berücksichtigt werden. Unzureichende Haltungsbedingungen müssen unbedingt verbessert werden.
Eine Impfprophylaxe ist möglich.

AWB-2142148100