Einleitung: Sicherheitsfaktor Teamarbeit

Unter Allgemeinanästhesie oder Vollnarkose versteht man einen vorübergehenden, durch Anästhetika hervorgerufenen Zustand der

  • Bewusstlosigkeit (Hypnose),
  • Skelettmuskelentspannung (Immobilisation, Relaxation) und
  • Schmerzausschaltung (Analgesie).

Die moderne, steuerbare Anästhesie ermöglicht nicht nur stundenlange, komplizierte, oft lebensrettende Operationen, sondern auch danach ein entspanntes, schmerzfreies Aufwachen.

Dennoch ist sie eine geplante, reversible „Vergiftung“ des Zentralen Nervensystems mit Auswirkungen auf Herz, Kreislauf, Atmung, Leber- und Nierenfunktion.

Die Sicherheit einer Narkose beruht nicht nur auf modernen Wirkstoffen und High–Tech–Apparaturen zur Überwachung. Sie ist in erster Linie abhängig von einem gut ausgebildeten, erfahrenen und in der Zusammenarbeit erprobten Praxisteam.

Die Aufgaben, die gerade im Bereich der Anästhesie von den tiermedizinischen Fachangestellten übernommen werden können, sind interessant, herausfordernd und äußerst verantwortungsvoll.

Sie beinhalten

  • den beruhigenden Umgang mit dem verängstigten Tier und dem meist genauso ängstlichen Tierbesitzer,
  • die Vorbereitung der erforderlichen Medikamente und Instrumente,
  • die Überwachung des anästhesierten Patienten
  • und die Pflege und Wartung der Instrumente und Geräte.
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