... beim Tumorpatienten

... beim Tumorpatienten

Schmerz ist häufiges Symptom bei bösartigen (malignen) Tumoren.
Eine geeignete Schmerztherapie erhöht die Lebensqualität eines Tumorpatienten und kann seine Lebenserwartung verlängern.

Beim Tumorpatienten werden Schmerzen durch unterschiedliche Ursachen hervorgerufen:

Tumorbedingter Schmerz:
Der Tumor führt direkt zu einer Schädigung des Gewebes, indem er es infiltriert, zerstört oder es geschwürig verändert. Tumore können durch ihr Wachstum das umgebende Gewebe zusammendrücken und die Blutzufuhr behindern.

Therapiebedingte Schmerzen:
Folgen einer Operation (Narben-, Stumpf-, Phantomschmerz) oder Chemo- / Strahlentherapie (Neuropathie, Kolitis, Pankreatitis)

Anforderungen an Schmerzmittel für Tumorpatienten:

  • Behandlung muss möglichst vom Besitzer selbst durchführbar sein
  • Applikation: oral, rektal, transdermal
  • Lange Wirkdauer
  • Geringe Nebenwirkungen
  • Analgetika bei Tumorpatienten:
  • NSAID's, Metamizol: mittelgradige analgetische Wirkung, leicht durch den Besitzer zu verabreichen, Langzeitanwendung möglich
  • Opioidanalgetika: starke analgetische Wirkung, Anwendung durch Tierarzt (Buprenorphin auch durch Tierbesitzer)
  • Koanalgetika: Kortisone wirken stark entzündungshemmend und können dadurch den analgetischen Effekt unterstützen. Außerdem können sie das Tumorwachstum einschränken.
AWB-2142148100