Körpereigene Schmerzmanagement

Das körpereigene Schmerzmanagement

In Notfallsituationen und bei extremen Anstrengungen (Extremsportler) verfügt der Körper über einen Selbstschutzmechanismus. Er produziert Enkephaline und Endorphine („endogene Morphine“).

Die Wirkung dieser körpereigenen Drogen führt dazu, dass Schwerverletzte zunächst keinen Schmerz spüren, und dass Marathonläufer „wie im Rausch“ laufen. Ihre Wirkung ist schmerzhemmend, beruhigend, angstlösend und rauschartig, also vergleichbar mit der Wirkung der Opiate Morphium, Heroin und Opium.
Endorphine sind die „Glückshormone“ des Körpers.

Im Rückenmark, im Gehirn und in der Körperperipherie gibt es ganz spezielle „Andockstellen“, die Opioidrezeptoren. Binden sich Endorphine an diese Opioidrezeptoren, so werden der Schmerzreiz unterdrückt und die oben beschriebenen Wirkungen hervorgerufen.

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