Einleitung

Einleitung

9 Jahre sind seit der Erstellung des ersten Fernkollegs Verhalten und Verhaltenstherapie Katze vergangen und viele Darstellungen und Erklärungen sind heute nach aktuellem wissenschaftlichen Stand nicht mehr so haltbar.

Die Katze ist nicht mehr nur ein Haustier, das ohnehin nicht zu beeinflussen ist und macht, was sie will. Die Bedürfnisse und Probleme einer Katze sind durchaus mittlerweile erkannt worden und auch die Möglichkeiten, mit Katzen zu arbeiten. Auch die Rolle der Haustierarztpraxis und der tierärztlichen Fachangestellten hat sich gewandelt und soll in der vorliegenden Neubearbeitung berücksichtigt werden. Die Zahl derer, die sich ausschließlich mit Tierverhaltenstherapie beschäftigen, ist in den letzten Jahren stark angestiegen und auch die Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten haben sehr zugenommen. Der Haustierarzt muss neben seiner Tätigkeit nicht noch zusätzlich Verhaltenstherapiearbeit leisten, wenn es nicht zu seinem Leistungsspektrum gehört, aber er sollte mit seinen Mitarbeitern präventiv arbeiten, indem er das Verständnis seiner Klienten für ein Medical Training weckt und auch im normalen Haustierarztalltag Situationen erkennt, bzw. Schilderungen seiner Tierbesitzer richtig einordnet, um verhaltenstherapeutische Interventionen in die Wege zu leiten. Auch Tipps für Ansprechpartner im Bereich Tierverhaltenstherapie und aktuellere Literatur sollen in diesem Fernkolleg zu finden sein. Gleichzeitig ist auch das Fernkolleg Verhalten und Verhaltenstherapie beim Hund überarbeitet worden. Die Inhalte beider Skripte zu den allgemeinen Themen der Verhaltenskunde und Verhaltenstherapie ergänzen und vertiefen einander.

AWB-2142148100